Geschichte von Hopfengrund



Hopfengrund ist an der östlichen Küste der Insel Norgay gelegen, die Teil der vinländischen Inselgruppe ist.

Es liegt etwa einen Tagesritt von den Ruinen der Starkenburg entfernt, die vormals Sitz des vinländischen Ritters "Frederic von Wolfengrund" war.

Die Ortschaft wuchs erst nach den Orkkriegen zu nennenswerter Größe heran.

Ein Grund dafür ist, dass nach den Orkkriegen Überlebende und Hilfesuchende sich dort unter dem Schutz des ehemaligen Huskarls "Wulfgard Ragnarson", der als einer der wenigen Überlebenden der Schlacht um die Starkenburg gilt, ansiedelten und eine neue Existenz aufbauten.

Die Jahre zogen ins Land und auch wenn mancherorts noch die Narben des Kriegs zu sehen sind, erholten sich Land und Menschen von den Gräueln der Orks.

Die Kinder von damals sind selbst erwachsen und bereit das Erbe ihrer Eltern anzutreten und das Dorf auszubauen oder die Welt zu sehen. Und während die Erstgeborenen das Erbe ihrer Eltern antraten, bekamen die jüngeren die Chance mit Wulfgard und seinen Söhnen auszuziehen und Herr Frederic zu suchen, der das Land ordnen sollte und die Herrschaft wieder übernehmen sollte.

Es dauerte Jahre, bis sie ihn fanden und doch war ihre Suche dann nicht einmal mit Erfolg gekrönt, denn Herr Frederic äußerte, dass er andere wichtige Dinge erledigen müsse, die keinen Aufschub duldeten.

Auch entließ er Wulfgard aus seinen Diensten, der ihm dennoch die Treue seiner selbst und seiner Söhne schwor, die der Ritter dankbar annahm. Nach weiteren Jahren des Wartens, in deren Zwischenzeit Wulfgards ältester Sohn, Finn, Frederics Knappe wurde, dessen Ausbildung aber seinem Vater oblag und sein jüngster, Akron, in den Knappendienst des Ritters Eotain von Hartenfels, einem Ritterbruder Frederics, traten, beschlossen die Hopfengrunder selbst die Ländereien neu zu bewirtschaften und Teile der Burg herzurichten.

Der Brief, in dem sie Frederics Segen dazu erbaten, wurde zwar überbracht, jedoch nie beantwortet, sodass sie nach Verstreichen einer Frist den Plan umsetzten.