Winterfest 2017

Vor einigen Tagen fand in Hopfengrund das traditionelle Winterfest statt.

Wulfgard Ragnarson und sein Son Finn luden Freunde und Bekannte ein, um den Drachen für das vergangene Jahr zu danken, Finns Ritterschlag gebührend zu feiern und um ein gutes folgendes Jahr zu bitten.

All dies wurde ausgiebig, bei hervorragendem Essen und viel Met und Runentee gefeiert!

 

Jeder der eingeladenen Gäste wurde herzlich von Wulfgard und seinen Söhnen Finn und Akkron begrüßt und nachdem auch die letzten Gäste angekommen waren, bat Wulfgard alle nach draußen um den Drachen zu danken.

Es stellten sich alle um ein großes Feuer auf und lauschten einer Rede von Erik Torkellson, dem Goden von Hopfengrund.

Es waren bemerkenswerte Worte , welche er sprach.

Worte mit viel Macht, die in ihnen steckte.

Worte, welche die Vergangenheit zurückholten und Spannungen verursachten.

Worte, die sich schon fast Magisch anfühlten und von allen gehört wurden.

Nach der Rede von Erik, konnte jeder den Drachen danken und bitten und als auch der letzte die Gelegenheit hatte gehört zu werden gingen Hopfengrunder und Gäste wieder in das warme und behagliche Langhaus um dort mit dem Festmahl zu beginnen.

Das Essen war, schon wie die letzten Jahre, hervorragend und Met und Runentee rundeten das feierliche Mahl ab. 

Danach wurde noch sehr lange weiter gefeiert.

Es wurde gewürfelt und somit wechselte das ein oder andere Kupfer seinen Besitzer bis sogar verschiedene Schmuckstücke aufs Spiel gesetzt wurden.

Zudem wurde viel über Politik gesprochen und die verschiedensten Persönlichkeiten von unterschiedlichster Herkunft lernen sich kennen.

Alte Konflikte konnten geklärt werden, neue Freundschaften wurden geschlossen und auch auf neue Streitigkeiten konnte an diesem Abend verzichtet werden!

Es wurde sehr viel gelacht und am späteren Abend auch noch getanzt bis auch der letzte müde und erschöpft zu Bett ging.




Die Gronland Saga


Nach einer langen Reise, durch die Nebel und über das weite Meer, erreichten wir Dimmengard. Den Strand erkaufen wir uns unter blutzoll von den orks und besetzten ein Lager. Trotz aller Zusammenarbeit mit den Bretonen und anderen, konnten die orks angrboda befreien, die schreckliche Frau Lokis. Dieser hatte unter allen Nordmännern Zwietracht gesät und besiegte uns sodass wir von der Insel abzogen.


Die Gronland Saga besuchten 3 unserer Gruppe. Im Verbund mit der vinländischen Ritterschaft konnte man so 5 kalte, aber ereignisreiche und tolle Contage erleben



Am 02.07.2017 wurden einige tapfere Hopfengrunder zum Schutze der Jubiläumsfeier der evangelischen Kirche in Meschede gerufen. Es fand ein Fest zur 500 jährigen Reformation statt, also haben wir dort unser Lager aufgeschlagen. Zunächst haben wir den zeremoniellen Gottesdienst vor potentiellen Gefahren geschützt und, als sich die Situation als ruhig herausstellte, nutzten wir die Gelegenheit, junge Heranwachsende mit dem Gebrauch von Waffen und Schilden zu belehren. 

Im kurzer Zeit fanden sich viele Jungen und Mädchen ein, die einen großen Gefallen daran fanden, sich in mehr oder weniger gewagten Manövern mit uns zu duellieren.

Als dann die Heranwachsenden von ihren Kräften verlassen worden und sich viel erprobt hatten, lieferten wir Hopfengrunder unter uns noch einige harte Kämpfe, die die Zuschauer sehr beeindruckend fanden.

In der ganze Zeit kam es nie zu Feindkontakt, sodass die Jubiläumsfeier unbeschadet ein Ende finden konnte und wir uns darauf wieder auf die Heimreise machten.



Vorcon 2017

Im Frühjahr machten sich einige Hopfengrunder auf den Weg zur Roten Insel , sie wurden nach Neu Rabenhort eingeladen, um vorort wichtige Dinge über das kommende Fest der Drachen zu besprechen. 

Als sie an der Insel anlegten , reisten sie erst zur Doldenmark, um dort ihre Sippe und Freunde abzuholen, damit sie gemeinsam den Weg nach Neu Rabenhort fortsetzen konnten. 

Von diesem Ort hatte bisher keiner von ihnen gehört , nur mit dem Wissen, dass die Ostmark diese Ortschaft aufgebaut hatte reisten sie weiter. 

Direkt zu ihrer Anreise ,  wurden ihnen Legitimationen ausgestellt , worin festgehalten wurde , wer man sei und zu welchem Zweck man sich in Neu Rabenhort aufhielte. Dieses Schreiben sollte jeder von ihnen stets bei sich tragen und nach Aufforderung vorweisen. 

Nachdem die Hopfengrunder ihre Hütte bezogen hatten , gingen sie in einen großen Saal ,  wo alte Freunde und Bekannte schon warteten. 

Esche und Eddi aus Munkelheim  sowie Tuck Trollfuß gesellten sich zu den Hopfengrundern an einen großen Tisch. In dem Saal wurde laut und viel geredet ,  man hatte sich schließlich lange nicht mehr gesehen und das Fest der Drachen war nicht mehr weit. Es gab viel zu besprechen und auch viel zu lachen. 

Ser Helmbrecht begrüßte alle sehr freundlich und stellte die Planung des Treffens vor und eröffnete den Abend mit einem sehr guten Essen. 

Schon während dem Essen wurde es leiser im Saal, an einigen Tischen wurde leise geflüstert und ängliche Blicke huschten über die Menge. Aus dem gelassenen Gerede und der anfänglichen Feierstimmung wurde immer mehr eine betrückende  Stille, welche sich in dem Saal ausbreitete.

Schaute man sich genauer in dem Saal um, bemerkte man überall an den Wänden Schriftstücke. Es waren Urteile ,  ausgesprochen von der Ostmark. Menschen wurden aufgrund ihrer Taten, ihrem Aussehen oder Beschuldigungen dazu verurteilt, in den Bleimienen der Ostmark zu arbeiten. Diese Mienen befanden sich in Neu Rabenhort.

Angst und Unmut machten sich breit und die Hopfengrunder sprachen viel über die Zustände in dem Ort, die Menschen in den Mienen und die Einigkeit des gesamten Roten Lagers. 

Und so verstrich der erste Abend. 


Am nächsten Morgen, nachdem viele bereits eine Nacht über die herrschenden Zustände auf der roten Insel geschlafen hatten, ging es bereits früh weiter. Einige Wettkämpfe standen an der Tagesordnung und auch Hopfengrund nahm an den Wettkämpfen teil. 

Mindestens ein Hopfengrunder an jedem Wettkampf.  Zwar siegte keiner von ihnen, aber alle haben sich mehr als gut

geschlagen


In der vergangenen Nacht wurden Zettel verteilt, welche die Ostmark stark für ihr Handeln kritisierten und das Rote Lager wieder zur Einigkeit rief. 

Natürlich wurde nach dem Verfasser des Textes gesucht und Esche wurde von der Ostmark verhört. 


Eddie bat vor den Waffenübungen ,  Hopfengrund um Hilfe, da er Sir Helmbrecht und dem gesamten Lager etwas zu sagen hatte und somit erbat er den Schutz von Hopfengrund, damit er  ungehindert sprechen konnte. 

Das ganze Lager hörte ihm zu, jedoch wurde nach seiner Rede der normale Tagesablauf wieder aufgenommen. 

Esche wurde von der Ostmark aus Neu Rabenhort verbannt und verließ den Ort mit Worten über die Einigkeit des Lagers.

Am Abend gab es ein großes Essen bevor der letzte Wettkampf stattfinden sollte.


Nach dem Essen, kurz bevor der Wettkampf anfing hörte man ein tiefes Donnergrollen und die Simme des Roten:

                  

Kinder meines Weges,

Der Boden, auf dem ihr steht, 

die Luft, die ihr atmet, 

dieses Land ist mehr, als ihr zu begreifen scheint und das was hier geschehen ist, ist nicht Teil meines Weges!       

Und darum werdet ihr gehen.

Ihr werdet mit dem Morgen, diese, meine Insel verlassen und erst zurückkehren, wennbihr meinen Weg wirklich verstanden habt. 

Denn ich bin der Weg und dieses Land ist mein!

Erst wenn ihr den Weg versteht, werdet ihr auch alles andere verstehen.

Ich bin die Tat!

Bedenkt euer Handeln.


Nochmal ein Donnergrollen und es wurde still. 

Für einen kurzen Moment war es so leise, dass man eine Nadel hätte fallen hören können. 

Und plötzlich fingen alle, wie aus einer Starre gerissen, wieder an zu sprechen. 

Man sah in vielen Augen Entsetzen mit Angst und teilweise auch Unverständnis. 

Und dennoch ging der Tag weiter, ungehindert dessen, was jeder gehört hatte.

Die Sieger der Wettkämpfe wurden geehrt.

Doch die Worte des Roten, hallten noch immer in den Ohren.