ZUsammenfassung von solveigh und Meinulf

Ich war gerade auf der Leiter zum Dach um Runentee nach oben zu bringen, da hörte ich den Ruf des Roten. Etwas früh dachte ich mir, aber umso früher er mich zum Fest der Drachen ruft, umso mehr Zeit habe ich schließlich um mich vorzubereiten. Ich folgte natürlich seinem Ruf der immer stärker wurde und sofort umschloss mich Dichter Nebel.

 

Auf der Leiter war ich plötzlich nicht mehr, stattdessen war mir, als träumte ich von einem Mann mit weißem Gesicht mit einem roten Streifen über den Augen. Er verfluchte Priester meiner Drachen.  Ein richtiger Albtraum auch wenn ich nicht verstand was das alles zu bedeuten hatte.

 

Mit einem Schlag wachte ich auf, stand auf einer Wiese mit furchtbar vielen Menschen, ich rief nach Manni, doch der schien mich nicht zu hören.

 

Plötzlich sah ich Helena, die mit einem ihrer Äpfel am Weg stand und von hinten rief jemand meinen Namen. Meinulf! Wo kamen die beiden so plötzlich her? Ich nahm Helena den Apfel weg schrie dabei Meinulf an und setzte mich auf den Boden, davon überzeugt, dass ich erst wieder aufstehen werde, wenn mir jemand erklärt hat warum ich nicht zuhause auf meinem Dach bin. Wild diskutierend sah Meinulf bekannte Gesichter. Kennah aus Elysien. Sie redete von Elitawana, einem Hexer und von der Stimme der Zeit. Wir wurden aus ihren Worten nicht schlauer also nahm sie uns mit und wir bekamen die Gelegenheit in Ruhe über diesen Ort zu sprechen.

 

Wir befanden uns also in Elitawana. In der ersten Drachenwelt, wo ein Hexer mit aller Macht versucht die Drachen zu stürzen. Natürlich hatten wir schon einmal von anderen Gehört, dass die Drachen einen zurück in die erste Drachenwelt rufen, aber einem von uns war dies bisher nie passiert.

 

Uns wurde geraten, in die Burg zu gehen und nach dem Roten Hohepriester zu suchen, dieser könne uns mehr erzählen, warum ausgerechnet wir gerufen wurden.

 

Wir fanden ihn inmitten des Burghofes, dennoch waren seine Antworten nicht sehr befriedigend. Der Rote wird seine Gründe haben, weshalb er ausgerechnet uns zur ersten Drachenwelt rief. Wir sollen stolz sein gerufen zu werden da er schließlich so viel Vertrauen in uns steckt, damit wir vor Ort etwas erreichen können. Wir trafen weitere Rote und Emilia bat uns, in ihr Lager zu kommen. Endlich bekamen wir die Antworten, auf die wir gewartet haben.

 

Kein Wunder warum so viele Drachengläubige in der Zeit zurückgerufen wurden.  In Elitawana lief einiges schief. Der Hexer hat eine pervertierte Form unseres Glaubens erschaffen und deren Anhänger waren bereits verdammt viele. Das sprechen mit ihnen sei Vorbei meinte Emilia, wir sollen uns vor ihnen in Acht nehmen und dem Hexer nicht zu nahekommen.

 

Nachdem wir vorerst unsere Antworten bekomme haben, gingen wir zurück zu unserem Zelt, dort hatte der Rote bereits an uns gedacht und all das mit uns hergeschickt, was wir brauchten. Sogar mein Bogen lag dort.

 

Neben uns lagerte Elysien und eine graue Heilerin Namens Mara und ihr Begleiter Cane.

 

Auch die beiden Grauen erklärten uns viel und schafften es immer wieder Antworten auf unsere Fragen zu finden. Wir aßen gemeinsam und sprachen viel über unsere derzeitige Situation. Zurück nach Hause zu Manni würde ich wohl nicht so schnell kommen. Meine Gefühlslage änderte sich immer weiter bis ich einfach nur noch wütend war auf all das was hier geschehen war und möglicherweise noch geschehen wird. Mit den Gedanken an die Heimat, der Sorge was hier passieren wird und der Wut was bisher geschehen ist musste ich mich abfinden. Meinulf und Helena gelang das recht schnell… mir nicht…. Absolut nicht.

 

 

 

 

Anders als Solveigh fühlte ich mich beflügelt, weil der Rote mich ausgewählt hatte, für ihn zu Streiten. das bestärkte mich auch darin, dass der Turaktan der richtige Weg für mich sei.

 

Aber Solveigh schien durch meine Euphorie nur noch wütender zu werden.

 

Deswegen versuchten Helena und ich sie aufzumuntern. Leider kamen wir mit unserem Vorhaben nicht weit, denn es ertönte lautes Kampfgetöse. Schnell griffen wir unsere Schilder und rannten zum Feld.

 

Vor uns tobte eine Schlacht, aber im ersten Moment war es unmöglich zu sagen, wo die Schlachtlinien waren, wer Freund und wer Feind war und wo wir uns positionieren werden. Wir sahen so schnell auch keine aus dem roten Lager, also liefen wir den Kriegern von Elysien hinterher, die alle viel gerüsteter waren als wir. Ich faste den Entschluss, dass ich ab morgen nur noch mit meinem Kettenhemd umherlaufen würde.

 

Schnell fanden wir heraus, wo wir uns am besten einbringen konnten und sicherten die Front an der rechten Flanke. Es war ein brutaler, aber kurzer Kampf. Wir kamen ohne Blessuren davon und gingen anschließend zurück ins Lager, um dort alles so herzurichten, dass wir schnell kampfbereit sein können. Ich wollte Ragnar von Elysien unsere Hilfe anbieten, also lief ich zu deren Lager. Mittlerweile war es schon dunkel gewesen und just in dem Moment, als ich beim Lager von Elysien ankam, tauchte aus der Dunkelheit eine finstere Gestalt auf und erdolchte einen jungen Wachmann. Als ich realisiert hatte, was da gerade passiert ist, war ich nicht schnell genug, den Mörder aufzuhalten. Er rannte in die Nacht und war nicht mehr zu sehen. Ich hörte einen wütenden aber auch verzweifelten Schrei des Prinzen, der den Gefolgsmann bei seinen letzten Atemzügen in den Armen hielt.

 

Ragnar schaute mich ernst an. Ich bekundete mein Mitgefühl für den Verlust, bat noch unsere Hilfe an, lief dann aber schnell zurück. Hoffentlich war Helena und Solveigh nichts passiert!

 

Die waren aber noch wohlauf und ich beschwor beide, in dieser Dunkelheit höchste Alarmbereitschaft zu wahren.

 

Kurz darauf schlichen sich an unserem Lager drei Gestalten vorbei und wollten zwischen den Zelten hindurch laufen. Ich stellte mich ihnen in den Weg und fragte sie aus. Keiner konnte mir einen Namen oder ihre Gruppierung nennen, also zog ich das Schwert und streckte den ersten nieder. Solveigh und Helene standen sogleich neben mir und gemeinsam machten wir diesen Gestalten den Gar aus. Dennoch war uns klar, das werden nicht die letzten gewesen sein. Den nächsten Angriff konnten wir auch sofort erkennen und bekämpfen, doch ich wurde dabei verwundet. Helena kümmerte sich um die Wunde. Wir setzten uns an unseren kleinen Tisch, um uns zu erholen. Ich machte den Fehler und ärgerte Solveigh ein wenig, die daraufhin wütend gegen meine Seite schlug und meine Wunde traf. Ich fiel von der Bank und landete auf der Erde. Für Scherze war es anscheinend noch zu früh.

 

 Weitere Infiltrationen konnten wir verhindern und alle, die auf unserer Seite waren ließen wir passieren. So kamen auch drei gut gelaunte Piraten zu uns, mit denen wir Getränke teilten. Es war gut in so einer Lage auch auf freundliche Menschen zu treffen. Dennoch hielten wir in dieser Nacht abwechselnd Wache und machten kaum ein Auge zu.

 

Am nächsten Morgen kümmerte sich Mara um unsere Wunden. Meine Seite konnte sie soweit wieder in Ordnung bringen und Solveighs Kiefer richtete sie auch. Mara bewies sehr großes Talent in ihrem Handwerk und sie wusste auch sehr viel über den Menschlichen Körper. All ihr Wissen hatte sie in einem Handbuch niedergeschrieben. Auch war sie so mächtig, dass sie Wunden auch mit Magie verschließen und Knochen heilen konnte. Im Voraus bezahlte ich sie für einige Heilungen, die da noch kommen könnten. In dieser Sache durfte ich Recht behalten.

 

Wir kamen immer mehr ins Gespräch und tauschten Geschichten aus, beide waren wirklich eine angenehme Gesellschaft in diesem gefährlichen Land.

 

Wie vorgenommen zog ich meine komplette Rüstung an. Das war gut so, denn kurz darauf kamen die ersten Schreie. Das Lager wurde angegriffen! Diesmal waren wir bereit und wir eilten geschlossen aufs Schlachtfeld. Wir konnten jetzt auch ohne Probleme die Feinde ausmachen. Es kamen pervertierte Rote mit starken Rüstungen, Hexen des verfemten Schwarzen und eine große Horde grüner Krieger, die komplett blutüberströmt waren. Dazu kamen noch pervertierte Kupferne, Graue und Silberne. Ganz vorne waren ihre Anführer, die unsere Armeen verhöhnten. Wir schlossen uns dem Schildwall an und die gegnerische Horde rannte unorganisiert auf uns zu. Die ersten prallten von unseren Schildern ab und wir hieben in Arme, Beine und Leiber. Nichts sollte uns hier zu Fall bringen. Wir wurden immer weiter nach hinten gedrängt, da auf unserer Seite ein Kommando gab. Unter Rufen und Schreien versuchten wir wenigstens, den Schildwall zu halten.

 

Zum Glück erhielten wir Verstärkung von hinten und wir konnten die Feinde zurück zum Portal verjagen.

 

Als wir uns erholt hatten, zogen wir gemeinsam mit Cane und Mara los, um uns einen Erkundungstrupp im Wald anzuschließen. Wir blieben währenddessen beim Heiler Tross, worüber die Heilerinnen sehr erfreut waren. Während der Expedition konnten wir nichts Auffälliges entdecken; es war verdächtig still. Da niemand die Stelle fand, die angeblich gesucht wurde, gingen wir zurück ins Lager und machten uns etwas zu Essen.

 

Nach dem Essen hatten wir sogar noch die Möglichkeit, uns etwas auszuruhen.

 

Als wir gerade über unsere Heimat sprachen, ertönte ein Alarm und das Schlachten ging von vorne los.

 

Wir konnten den Schildwall diesmal nicht sehr lange halten. Helena und Solveigh wichen zurück und ich wollte sie beim Rückzug decken. Da traf mich etwas Hartes am Arm und dann am Kopf. Ich krachte auf den Boden, versuchte mich noch zu schützen... dann war alles weg. Ich wachte im Lager auf, vollkommen geschwächt und ahnungslos darüber, was passiert war.

 

Helena erzählte mir, dass sie gesehen hat, wie ich zu Boden ging und einige Schergen auf mich einstachen. Sie war zusammen mit Solveigh mir zu Hilfe geeilt, doch es wäre wohl zu spät gewesen. Ich bin vor ihren Augen gestorben, so Helena. Es schien so, als würden auch hier die Drachen über uns wachen und uns zurückholen, wenn wir fallen.

 

Da wir für weitere Kämpfe zu geschwächt waren, ließen wir uns von der grünen Akolythin die Burg und die Schreine dort vor Ort zeigen. Ich war am meisten von der Krallenhand der Akolythin fasziniert.

 

Außerhalb der Burg war plötzlich der Hexer der einen willkürlich einen Mann mit einem Speer zu Boden schleuderte. Zum Glück war Mara da, um ihm zu helfen. Währenddessen bemerkte ich einen Mann der sehr umnachtet wirkte und allen erzählte, dass er der König sei. Anschließend gingen wir wieder in unser Lager und tranken dort zusammen was. Helena wollte schlafen gehen, Solveigh und ich gingen noch on die Taverne. Dort trafen wir erst noch einmal die Akolythin, mit der wir was tranken. Als die ging, kamen gerade Athea, Tyra und Brakta, mit denen wir noch gut ins Gespräch kamen. Auch setze sich der Mann zu uns, der noch früher an diesem Tag allen erzählte, er sei der König. Anscheinend hatte der Hexer ihn dazu gebracht, davon überzeugt zu sein. Als die drei anderen wieder gingen, setzen Solveigh, der Mann, der Adam hieß, und ich uns an einen anderen Tisch. An diesen Tisch saßen noch weitere Nordmänner, die mit uns sehr amüsante Lieder sangen. Nach einiger Zeit gingen wir dann auch schlafen.